Wasser wird knapp (Level 1)

Viele Menschen haben bereits heute keinen Zugang zu genügend sauberem Wasser. Die meisten Experten gehen davon aus, dass sich die Situation künftig weiter verschärft. Die nachhaltige Nutzung von Wasser stellt somit eine zentrale Herausforderung für unsere Zukunft dar. Deshalb lohnt es sich, ein paar Fakten zu kennen.

Der Inhalt dieses Quiz stützt sich auf den Begleittext zum Poster 6 aus der Serie "Wasser ist wertvoll!", die von der Stiftung Bildung und Entwicklung und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) im Rahmen des internationalen Jahrs des Wassers 2003 herausgegeben wird.

Informationen zu und Bestellmöglichkeit der Posterserie "Wasser ist wertvoll!". Begleitdossier als pdf-File. (470 Kb)

: Drei von vier Antworten sind richtig.
: Eine Antwort ist richtig.
 
1Wie viele Menschen haben derzeit nicht Zugang zu genügend sauberem Wasser?
Jede dritte Person.
Jede fünfte Person.
Jede zehnte Person.
Jede zwanzigste Person.
 
2Wie viele werden es 2025 sein, wenn die Bevölkerung und der Wasserverbrauch wie bisher steigen?
Eine von Hundert Personen.
Eine von vier Personen.
Zwei von drei Personen.
Drei von vier Personen.
 
3Weshalb kann Wasser knapp sein, wenn 71% der Erdoberfläche davon bedeckt sind?
Weil wir vor allem Süsswasser brauchen, und dieses weniger häufig vorkommt.
Weil die meisten Leute zu weit vom Meer entfernt wohnen.
Weil das meiste Süsswasser an den Polarkappen eingefroren, oder sonst nicht direkt verfügbar ist.
Weil das Süsswasser sehr ungleich verteilt und der Transport zu teuer ist.
 
4Weshalb wird Wasser immer knapper?
Die Weltbevölkerung wächst.
Es werden immer mehr landwirtschaftliche Felder bewässert.
Es gibt weniger bewaldete Flächen, die das Wasser speichern.
Immer mehr Wasser ist in Gletschern und Eisbergen als Eis fixiert.
 
5Die Schweiz gilt als Wasserschloss. Wasser ist hier nicht knapp. Zur Veranschaulichung: Was würde geschehen, wenn die Niederschläge in der Schweiz während eines ganzen Jahres nicht abfliessen oder verdunsten könnten?
Nur einige wenige Berge - z.B. das Matterhorn - würden aus dem Wasser ragen.
Die Schweiz würde durchschnittlich 1,5 m unter Wasser stehen.
Es würden einige Pfützen entstehen, sonst gar nichts.
 
6Ein weiterer Vergleich: Wie viele Personen müssen im Sahel pro Tag durchschnittlich von der Wassermenge leben, die wir hier bei uns bei einer Toilettenspülung verbrauchen?
Eine einzelne Person.
Eine fünfköpfige Famillie.
Ein ganzes Dorf.
 
7Weshalb macht es Sinn, auch in der Schweiz sparsam mit Wasser umzugehen?
Je weniger Abwasser wir produzieren, um so besser kann es gereinigt werden.
Die Herstellung von Trinkwasser ist teuer.
Das Trinkwasser, kann von anderen, die dringend darauf angewiesen sind, genutzt werden.
Die Herstellung von Trinkwasser benötigt Energie.
 
8Wie kann ich als Konsument/in einen Beitrag dazu leisten, die Wasserknappheit in Südländern zu reduzieren?
Beim Kauf von Textilien auf Labels wie Bio-Baumwolle oder Eco achten.
Wenig Fleisch einkaufen.
Nur Fisch mit dem Label MSC kaufen.
In den Ferien im Hotel auf den Umgang mit Wasser achten.


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