Wasser verbindet (Level 2)

Unzählige Staaten teilen sich Seen und Fliessgewässer. Wo die Süsswasserreserven knapp werden, sind Schwierigkeiten vorprogrammiert. Wasser kann abgezweigt, gestaut oder verschmutzt werden und steht dann für andere nicht mehr zur Verfügung. Lösungen rund um Wassernutzung und Wasserverschmutzung müssen deshalb von allen Beteiligten gemeinsam gesucht und ausgehandelt werden, wenn sie erfolgreich sein sollen.


Sie können alle Fragen mit Hilfe folgender Links beantworten:

Helvetas: Wasser-Fakten

G.O. Wissen Online, Krieg um Wasser
Zeitschrift für Friedenspolitik
Tipp: Es sind meistens 3 Antworten richtig.

 
1Internationale Seen verbinden und trennen Staaten zugleich. Welche Aussagen treffen zu?
Der Bodensee wird von der Schweiz, Deutschland und Oesterreich genutzt.
Der Ladoga-See wird gemeinsam von Finnland und Russland genutzt.
Der Aralsee wird von Argentinien und und Paraguay genutzt.
Der Genfersee wird gemeinsam von Frankreich und der Schweiz genutzt
Die Great Lakes werden gemeinsam von Tansania, Kenia und Uganda genutzt.
 
2Wo drohen internationale Wasserkonflikte?
Euphrat-Tigris: Türkei, Iran, Syrien, Irak.
Jordan: Syrien, Libanon, Israel, Jordanien, Palästina.
Nil: Demokratische Republik Kongo, Ruanda, Burundi, Uganda, Kenia, Äthiopien, Sudan, Ägypten.
Rhein: Schweiz, Liechtenstein, Oesterreich, Deutschland, die Niederlande.
 
3Welche Staaten sind extrem abhängig von Wasserressourcen, deren Quellen ausserhalb des eigenen Territoriums liegen?
Aegypten
Deutschland
Ungarn
Turkmenistan
 
4Bereits die Vergrösserung eines Stausees kann auch bei uns zu heftigen Auseinandersetzungen führen. Wer sind mögliche Beteiligte?
Touristen
Bergbewohner
Elektrizitätsgesellschaften
Naturschützer
 
5Welche Länder verbrauchen mehr Wasser, als erneuert wird?
Arabische Emirate
Libyen
Saudi Arabien
Schweiz
 
6Mit dem Great Man-made River Projekt will Libyen die nationale Selbstversorgung sichern. Seit 1984 wird auf der grössten Baustelle der Welt am "8. Weltwunder" gebaut. Welche Aussagen stimmen?
Fossiles Grundwasser wird mitten in der Sahara an die Oberfläche gepumpt.
Das Wasser wird in riesigen Betonröhren mit einem Durchmesser von 4 m bis zur Mittelmeerküste transportiert.
Die gesteigerte Förderung von Grundwasser kann nur für Libyen negative Folgen haben.
Die Projektkosten entsprechen circa zwei Drittel des Staatshaushaltes und werden durch den Verkauf von Erdöl finanziert.
Mehr Infos und eindrückliche Bilder finden Sie unter: Libyen-News.de, Great Man Made River (GMMR)
 
7Konflikte aufgrund grenzüberschreitender Wasserverschmutzung: Welches sind die grössten Verschmutzer?
Bergbau
Grossstädte
Landwirtschaft
Wasseraufbereitungsanlagen
 
8Das Südostanatolien-Projekt (GAP) ist ein Jahrhundertprojekt der Türkei, das Staudämme, Wasserkraftwerke und Bewässerungsanlagen umfasst. Welche Aussagen treffen zu?
Im Endzustand wird es 22 Staudämme und 19 Energiegewinnungsanlagen aufweisen.
Das GAP-Projekt kostet den türkischen Staat jeden Tag 2 Mio. US-Dollar.
Die Umweltverträglichkeitsstudie kostete 10 Mio. US-Dollar.
Die Türkei kann mit Hilfe der Staudämme bestimmen, wieviel Wasser durch Euphrat und Tigris nach Syrien und in den Irak fliessen.
 
9Wasserverbrauch weltweit: Schätzen Sie die globale Verteilung des Wasserverbrauchs zwischen Haushalten, Industrie und Landwirtschaft.
50% Haushalte / 20% Industrie / 30% Landwirtschaft
20% Haushalte / 40% Industrie / 40% Landwirtschaft
  8% Haushalte / 22% Industrie / 70% Landwirtschaft
  1% Haushalte / 50% Industrie / 49% Landwirtschaft
 
10Eines der wenigen Beispiele erfolgreicher Wasserpolitik in wasserarmen Regionen ist der Indus-Wasservertrag. Indien und Pakistan konnten 1960 eine Regelung zur gemeinsamen Nutzung des Flussgebietes erreichen. Welche Aussagen treffen zu?
Das Flussgebiet wurde in zwei Flussgebiete aufgeteilt.
Beide Länder profitierten wirtschaftlich von den Verhandlungen.
Indien erhielt das alleinige Nutzungsrecht für die östlichen Zuflüsse, vor allem zu Bewässerungszwecken.
Die Weltbank war Vermittler und finanzierte einen grossen Teil der landwirtschaftlichen Bewässerungssystems in Pakistan
Der englische Staat vermittelte die Verhandlungen.


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