| Elektrische Felder entstehen beim Vorhandensein von elektrischer Ladung. Ist ein Elektrogerät ans Stromnetz angeschlossen (Stecker in Steckdose), steht das Gerät unter Spannung und in seiner nächsten Umgebung kann ein Kraftfeld gemessen werden (Bsp. Computer, der eingesteckt ist, aber nicht eingeschaltet).
Magnetfelder werden durch bewegte elektrische Ladungen (elektrische Ströme) erzeugt. Wird das Elektrogerät eingeschaltet, fliesst Strom und neben dem elektrischen entsteht auch ein magnetisches Feld (Bsp. Computer, der eingeschaltet ist).
Wechselstrom erzeugt elektrische und magnetische Felder die sich periodisch verändern. Die Häufigkeit der Polaritätswechsel pro Zeiteinheit nennt man Frequenz (Einheit Hertz). Bei unserer Netzstromfrequenz von 50 Hz wechselt die Polarität 50 mal pro Sekunde. Im Niederfrequenzbereich (0-30 kHz) befinden sich elektrische und magnetische Felder in unmittelbarer Nähe des Geräts oder der Leitung und ihre Stärke nimmt mit der Entfernung schnell ab (Bsp. Haushaltgeräte, Fernseher, Computer). Im Hochfrequenzbereich (30 kHz-300GHz) hingegen verschmelzen die elektrischen und magnetischen Felder miteinander zu sogenannt elektromagnetischen Feldern, welche als elektromagnetische Wellen in die Umgebung abstrahlen (Bsp. Mikrowellenherd, Mobiltelefone, Mobilfunkantennen). Diese Wellen können als Transportmittel für Radio- und Fernsehprogramme, für Mobiltelefongespräche und andere Funkdienste dienen.
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