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| Altlast |
| | Altlasten sind mit Schadstoffen belastete Standorte, die zu schädlichen oder lästigen Einwirkungen auf die Umwelt führen können. Die Schadstoffe stammen von Ablagerungen, Anlagen oder Unfällen. | |
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| anthropogen |
| | anthropogen bedeutet vom Menschen beeinflusst oder verursacht. | |
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| Audit |
| | Ein Audit ist eine systematische unabhängige Untersuchung von internen oder externen Personen (meist im Rahmen von Interviews). Dabei wird die aktuelle Lage mit dem Wunschzustand verglichen (Soll-Ist-Vergleich). Somit lassen sich die Ziele optimieren und weitere Verbesserungen umsetzen. Das auditierte System (z.B. das Umweltmanagementsystem) wird dokumentiert und Verbesserungsvorschläge werden im Rahmen des Audits direkt eingebracht. | |
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| Auswirkungseinschätzung (impact assessment) |
| | In dieser Phase der Ökobilanzierung werden die verschiedenen Umweltauswirkungen bewertet, damit sie verglichen werden können. Die verschiedenen Umweltauswirkungen werden gruppiert (z.B. alle Treibhausgase) und in Umweltauswirkungspotentiale umgewandelt (meist durch Multiplikation mit einem Ökofaktor). | |
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| Aktienindex |
| | Messzahl, die die Entwicklung des durchschnittlichen Aktienkurses verdeutlicht. | |
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| Aktie |
| | Eine Aktie ist ein Wertpapier, das den Aktionär als Teilhaber an einer Aktiengesellschaft ausweist. Sie garantiert damit einen Anspruch auf einen Teil des Ertrages des Unternehmens. Aktien werden zumeist an der Börse gehandelt. | |
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| Betriebsökobilanz |
| | Die Betriebsökobilanz beschreibt und bewertet alle mit einem bestimmten Betrieb bzw. Standort zusammenhängenden Stoff- und Energieströme. | |
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| Best in Class Ratings |
| | (Branchenleader-Ansatz) sind Finanzratings, welche für Investmentfonds jene Unternehmen auswählen, die branchenintern im Vergleich zu den Mitbewerbern am meisten Engagement für Nachhaltige Entwicklung zeigen. Ziel ist, dass damit ein brancheninterner Wettbewerb um die Nachhaltigkeitsperformance entbrennt auch in Branchen, die sich strukturell fern von nachhaltiger Entwicklung befinden (z.B. Erdölbranche). | |
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| Biodiversität |
| | Biodiversität wird als genetische Vielfalt, Artenvielfalt und Lebensraumvielfalt definiert. | |
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| Biomasse |
| | Biomasse ist die Gesamtheit der lebenden, toten und zersetzten Organismen in einem Lebensraum, einschliesslich der von ihnen produzierten organischen Substanzen. | |
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| Bilanzgrenze |
| | Die Bilanzgrenze ist die Eingrenzung des Systems bei der Informationserhebung für eine Stoff- und Energiebilanz. Siehe auch Systemgrenze. | |
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| Blue Chips |
| | Börsenumgangssprachlich für große Unternehmen, die sich durch hohen Umsatz, Liquidität und hohem Bekanntheitsgrad etc. auszeichnen. In Deutschland werden in der Regel die Werte des Deutschen Aktienindexes DAX als Blue Chips bezeichnet. | |
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| Bruttoinlandprodukt (BIP) |
| | Das Bruttoinlandprodukt umfasst alle während eines Jahres im Inland hergestellten Güter und erbrachten Dienstleistungen einer Volkswirtschaft (Wertschöpfung), soweit diese nicht als Vorleistungen für die Produktion anderer Waren und Dienstleistungen verwendet werden. | |
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| Bruttosozialprodukt (BSP) |
| | Das Bruttosozialprodukt umfasst alle während eines Jahres mit inländischen Produktionsfaktoren hergestellten Güter und erbrachten Dienstleistungen einer Volkswirtschaft. | |
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| Betriebsbilanz |
| | Eine Stoff- und Energiebilanz, die alle mit einem bestimmten Betrieb bzw. Standort zusammenhängenden Stoff- und Energieströme beschreibt und bewertet (siehe auch Ökobilanz). Sie dient der stofflich-energetischen Gesamtsicht des Betriebes. Auf der Input-Seite werden alle Materialien und Energien erfasst, Outputseitig sind die Produkte, vermarktbare Kuppelprodukte und alle Emissions- und Abfallströme einbezogen. Durch Verwendung eines Kontenrahmens und die differenzierte Aufschlüsselung der Stoffströme bis hin zu einzelnen Inhaltsstoffen in ihrer chemischen Zusammensetzung wird eine ökologische Bewertung des Betriebsgeschehens möglich. Häufig auch als Input-Output-Analyse oder -Bilanz bezeichnet. | |
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| Basel 2 |
| | Die zweite Baseler Eigenkapitalvereinbarung" sieht vor, das pauschale Unterlegungssystem von acht Prozent ab Ende 2006 durch ein risikogerechteres System abzulösen. Dabei werden Ratings der Kreditbewerbern eine zunehmend wichtigere Rolle spielen. Schlechte Ratings werden danach nicht nur eine höhere Eigenkapitalunterlegung der kreditvergebenden Bank erfordern sondern auch zu höheren Kreditzinsen für den Kreditnehmer führen oder den Weg zum Kapital von den Banken ganz verschließen. Ziel ist es, die Stabilität des internationalen Finanzsystems zu erhöhen. | |
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| CDM |
| | Der Clean Development Mechanism (CDM) ist ein im Kyoto-Protokoll festgehaltener Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung. Laut ihm dürfen Annex-1-Staaten (Industrie- und Transformationsländer) welche Massnahmen zur CO2- Reduktion in nicht-Annex-1-Ländern (Entwicklungsländer) tätigen sich die entstandenen CO2- Einsparungen anrechnen lassen. | |
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| CO2-Äquivalent |
| | CO2-Äquivalente ist eine Einheit um Treibhausgase in ihrer Klimawirksamkeit zu vergleichen. Sie berechnet sich aus der Menge der Emissionen eines bestimmten Gases multipliziert mit dessen Klimawirksamkeit (Global Warming Potential). | |
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| Controlling |
| | Das Controlling umfasst Planungs-, Kontroll- und Koordinationsaufgaben im Betrieb. Es dient dazu, betriebliche Entscheidungsträger mit den notwendigen Informationen zu versorgen. | |
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| Corporate Governance |
| | Corporate Governance ist die Gestaltung der Gesamtheit der Beziehungen zwischen dem Management, dem Aufsichtsrat, den Anteilseignern und den anderen Stakeholdern eines Unternehmens. Die Coporate Governance gibt auch eine Struktur vor, in deren Rahmen die Unternehmensziele, die Mittel zur Erreichung dieser Ziele und die Überwachung der Unternehmensleistung festgelegt bzw. geregelt werden (OECD-Kodex 1999). | |
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| CSR, Corporate Social Responsibility |
| | CSR ist ein Konzept, das beinhaltet, dass ein Unternehmen für alle relevanten Stakeholder verantwortlich ist. Unternehmen verpflichten sich, für das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter, deren Familien, der lokalen Gemeinde und der Gesellschaft als Ganzes verantwortlich zu sein. Durch diesen umfassenden Aspekt werden trotz des sozialen Schwerpunktes auch ökologische Faktoren miteinbezogen. | |
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| Dow Jones Sustainability Indexes |
| | Die Dow Jones Sustainability Indexes (DJSI) gelten als gutes und bekanntes Beispiel für Nachhaltigkeitsindices. Sie wurden im September 1999 von der renommierten Dow Jones & Company zusammen mit der SAM Sustainability Group in den Finanzmarkt eingeführt. Mit der Einrichtung dieser Indices wurde der weltweit steigenden Bedeutung nachhaltiger Aktienanlagen Rechnung getragen. Zu der Dow Jones Sustainability Indexes Familie zählt auch der Dow Jones Sustainability World. | |
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| Eco Design |
| | EcoDesign liegt der Ansatz zugrunde, bei der Entwicklung, der Produktion, dem Vertrieb, der Verwendung und schliesslich der Entsorgung eines Produktes stets die zu erwartenden Auswirkungen auf die Umwelt mit ins Kalkül zu ziehen und deutlich zu verringern, um zu einem optimierten, ganzheitlichen Nutzungskonzept zu gelangen. Erneuerbare Ressourcen, das Vorsorgeprinzip und eine Verlängerung der Nutzungsdauer werden dabei eingesetzt. | |
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| Elektrosmog |
| | Elektrosmog bezeichnet die Gesamtheit der technisch erzeugten nichtionisierenden Strahlung (z.B. Mobilfunkantennen oder Hochspannungsleitungen) in unserer Umwelt. | |
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| EMAS - Eco-Management and Audit Scheme |
| | Das EMAS ist eine Richtlinie der Europäischen Union, die dazu beitragen soll, die Umweltperformance der Unternehmen laufend zu verbessern. | |
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| Emission |
| | Emission ist die Abgabe von Stoffen, Energie oder Strahlung an die Umwelt. | |
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| Erklärung von Kreta |
| | Die Erklärung von Kreta (EvK) ist eine Absichtserklärung zur Förderung eines umwelt- und sozialverträglichen Tourismus im Reisegeschäft. Sie wurde von 15 Schweizer Reiseveranstaltern unterzeichnet. | |
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| Eutrophierung |
| | Eutrophierung bedeutet die Anreicherung von Pflanzennährstoffen in Gewässern (Überdüngung). | |
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| Externalität |
| | Eine Externalität ist eine positive oder negative Auswirkung einer Handlung auf ihre Umwelt, deren Kosten in üblichen Handelsbeziehungen nicht enthalten sind. Meistens werden werden Externe Kosten der Allgemeinheit angelastet (z.B. Folgekosten des Verkehrs). Die Internalisierung «externer Kosten» hat zum Ziel, externe Kosten zum Beispiel durch Umweltabgaben betriebswirtschaftlich relevant zu machen (extern = ausserhalb des Preissystems). | |
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| Externe Kosten |
| | Externe Kosten sind nicht in den Marktpreisen enthalten, da sie nicht vom Verursacher getragen werden. Bsp.: Lärm im Strassenverkehr. | |
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| FCKW |
| | FCKW ist die Abkürzung für Fluorchlorkohlenwasserstoffe. Diese chemischen Verbindungen tragen in der Atmosphäre sowohl zum Ozonloch als auch zum Treibhauseffekt bei. | |
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| Flexible Mechanismen |
| | Flexible Mechanismen sind im Kyoto-Protokoll festgehaltene Möglichkeiten zur Erreichung der Reduktionsziele. Sie beinhalten Handel mit Emissionrechten, CDM (Clean Development Mechanism) und JI (Joint Implementation). | |
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| Faktor 4 |
| | Durch technische und organisatorische Verbesserung soll der doppelte Nutzen bei halbiertem Ressourcenverbrauch erzielt werden. | |
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| Faktor 10 |
| | Die Faktor 4 bzw. 10 - Konzepte gehen davon aus, dass zur Erreichung einer langfristig zukunftsverträglichen Entwicklung die Nutzung bzw. Verwertung der Ressourcen um das 4- bzw. 10-fach effizienter bzw. suffizienter gestaltet werden muss. Da zur Zeit mehr als 80 Prozent der Ressourcen von nur etwa 20 Prozent der Menschheit (in den Industrieländern) in Anspruch genommen werden, muss bei Angleichung des Zugriffs auf Ressourcen durch den Rest der Menschheit die Ressourcenproduktivität in den Industriestaaten im Durchschnitt um etwa einen Faktor 10 verbessert werde, um global eine Verringerung des Stoffstromes um 50 Prozent erreichen zu können - und dies bei konstanter Bevölkerung. | |
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| GRI, Global Reporting Initiative |
| | Die Global Reporting Initiative (GRI) ist die internationale Bemühung zahlreicher Stakeholder, ein System zur einheitlichen, freiwilligen Berichterstattung von ökonomischen, sozialen und Umwelteinflüssen auf betrieblicher Ebene und auf der Ebene von Organisationen zu bilden. Die Richtlinien sollen Nachhaltige Entwicklung weltweit unterstützen und gleichzeitig Firmen, Regierungen, Investoren und Arbeitnehmern Entscheidungshilfe bei Fragen zu nachhaltiger Entwicklung sein. GRI sieht sich als dauerhafte, unabhängige, internationale Stelle, die ihre Richtlinien durch laufende Betreuung und Engagement verbreiten will. | |
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| Immission |
| | Immission ist die Einwirkung von Stoffen, Energie oder Strahlung auf Pflanzen, Tiere, Menschen oder Gebäude. | |
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| Indikator |
| | Ein Indikator ist ein Zeigerwert, der Rückschlüsse auf Zustände oder deren Veränderungen erlaubt. | |
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| Input |
| | Unter Input versteht man einen Stoff- oder Energiefluss, der ins System eintritt. | |
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| Input-/Output-Bilanz |
| | Die Input-/Output-Bilanz enthält eine detaillierte und vollständige Erfassung aller umweltrelevanten Stoff- und Energieflüsse. | |
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| Interessierter Kreis (ISO 14 001 3.11) |
| | Einzelperson oder Gruppe, welche sich von der umweltorientierten Leistung einer Organisation betroffen fühlt oder davon beeinträchtigt wird. | |
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| Internalisierung externer Effekte |
| | Internalisierung externer Effekte bedeutet die Einbeziehung von Externalitäten ins Preissystem. Bsp.: Anwohner einer Kläranlage werden finanziell entschädigt. | |
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| Investmentfonds |
| | In Investmentfonds bündeln Kapitalanlagegesellschaften die Gelder vieler Anleger, um sie nach dem Prinzip der Risikomischung in verschiedenen Vermögenswerten anzulegen und zu verwalten. Investmentfonds können aus verschiedenen Wertpapieren gebildet werden. So existieren z. B. Aktienfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds oder Geldmarktfonds. | |
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| IPCC |
| | Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) ist ein wissenschaftliches Gremium das 1988 von der WMO (World Meteorological Organisation) und der UNEP (United Nation Environment Programme) gegründet wurde. Es bewertet den wissenschaftlichen Stand der Klimaforschung, untersucht die Auswirkungen der Klimaveränderungen und entwickelt Gegenstrategien. | |
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| ISEW |
| | Der Index for Sustainable Economic Welfare (ISEW) ist ein Mass für den Wohlstand einer Volkswirtschaft. Als wohlstandsvermehrend werden nicht nur marktgängige Grössen - wie dies im BIP geschieht - erhoben. Zusätzlich werden auch die im Haushalt erbrachten Leistungen erfasst, soziale und ökologische Defensivkosten (etwa jene zur Reparatur von Umweltschäden) abgezogen, die Berechnungen durch Korrekturposten, welche Nachhaltigkeitsastpekte einbeziehen, ergänzt und auch die Frage der Verteilung von Arbeit und Einkommen als wohlstandsrelevant betrachtet und miteinbezogen. Somit setzt dieser Index an den Kritikpunkten des BIP an. Das Ergebnis: trotz einem jährlich steigenden BIP, stagniert die Kurve des ISEW und damit eigentlich unser Wohlstand. | |
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| ISO 14 040 |
| | Internationaler Standard für produktorientierte Oekobilanzen des International Organization für Standardization. Sie ist teil der Normenreihe ISO 14 000 für Umweltmanagement. | |
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| ISO 14 001 |
| | Umweltmanagementsystem, das durch die International Organization for Standardization (ISO) standardisiert wurde. Alternative zu EMAS für die Bescheinigung des Umweltengagements einer Firma oder öffentlichen Organisation. | |
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| JI, Joint Implementation |
| | Joint Implementation ist ein flexibler Mechanismus des Kyoto-protokolls welcher gemeinsame Klimaschutzprojekte zwischen Annex-B-Ländern (Industrieländern) vorsieht. Dabei wird das Projekt (z. B. die Errichtung einer Windkraftanlage) zwar in einem Land durchgeführt, aber vom andern Land finanziert. Die eingesparten Emissionen werden vom Gastland an das Investorland übertragen. | |
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| Kernbilanz |
| | Die Kernbilanz ist Teil der Betriebsökobilanz. Sie umfasst die direkt vom Unternehmen ausgehenden Auswirkungen auf die natürliche Umwelt und diejenigen, die durch die Energiebereitstellung und die Entsorgung verursacht werden. Die dabei nicht erhobenen indirekten Auswirkungen werden in der Komplementärbilanz erfasst. | |
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| Klima-Ticket |
| | Mit Klima-Tickets sollen die CO2-Emissionen des Flugverkehrs kompensiert werden. D.h. die entsprechende Emissionsmenge wird durch Energiesparmassnahmen oder den Anbau von Pflanzen «wieder» der Atmosphäre entnommen. Sie werden von verschiedenen Organisationen (z.B. MyClimate oder New Tree) verkauft, die mit dem Erlös Klimaschutzprojekte finanzieren. | |
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| KMU |
| | Kleine und mittlere Unternehmen. Es gibt keine verbindliche Definition, es existiert jedoch eine Empfehlung der Europäischen Kommission: Kleinbetriebe umfassen 10 - 49 unselbständig Beschäftigte, haben einen Umsatz unter 7 Millionen Euro, eine Bilanzsumme unter 5 Millionen Euro und weniger als 25% Kapitalanteil im Fremdbesitz. Mittelbetriebe umfassen 50 - 249 unselbständig Beschäftigte, haben einen Umsatz unter 40 Millionen Euro, eine Bilanzsumme unter 27 Millionen Euro und weniger als 25% Kapitalanteil im Fremdbesitz. | |
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| Komplementärbilanz |
| | Die Komplementärbilanz ist ergänzend zur Kernbilanz Teil der Betriebsökobilanz. Sie erfasst alle indirekten Auswirkungen auf die natürliche Umwelt, welche zwar auf die Tätigkeit der betrachteten Unternehmung zurückzuführen sind, jedoch nicht im Unternehmen selbst entstehen. Darunter fallen die Bereitstellung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, die Verwendung der Produkte sowie der Transport mit firmenfremden Fahrzeugen. | |
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| Kontinuierliche Verbesserung (ISO 14 001 3.1) |
| | Unter kontinuierlicher Verbesserung versteht man den Prozess zur Weiterentwicklung des Umweltmanagementsystems, um die ökologische Leistung des Unternehmens insgesamt zu verbessern. | |
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| Kritischer Fluss |
| | Kritischer Fluss bedeutet Schadstoffemission, unterhalb welcher keine schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt zu erwarten sind. | |
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| Kyoto-Protokoll |
| | Das Kyoto-Protokoll ist ein internationales Abkommen der UN Organisation UNFCCC zum Klimaschutz das in der japanischen Stadt Kyoto verhandelt und 1997 verabschiedet wurde. Im Protokoll verpflichten sich die Industriestaaten, ihre gemeinsamen Emissionen der wichtigsten Treibhausgase im Zeitraum 2008 bis 2012 um mindestens 5% unter das Niveau von 1990 zu senken. Dabei haben die Länder unterschiedliche Emissionsreduktionsverpflichtungen akzeptiert. | |
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| Liquidität |
| | Liquidität bezeichnet die Verfügbarkeit von Kapitaleinlagen. Je kurzfristiger das Geld einer Kapitalanlage dem Anleger wieder zur Verfügung gestellt werden kann, desto höher ist die Liquidität der Anlage. | |
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| Legal Compliance |
| | Legal Compliance (Rechtskonformität) bedeutet die Einhaltung aller Rechtsvorschriften. Der sog. «compliance»-Ansatz geht zurück auf die EG-Öko-Audit-Verordnung: Die eigenverantwortlich übernommene Verpflichtung alle Umweltvorschriften einzuhalten kann konkret vereinbarte Verfahrenserleichterungen bei den Behörden ermöglichen (Substitution des Ordnungsrechts). | |
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| Life Cycle Assessment (LCA) |
| | Life Cycle Assessment (Lebenszyklusanalyse) bedeutet die Bewertung der Stoff- und Energieströme eines Produktes längs des gesamten Lebensweges, also von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung. | |
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| Lux |
| | In Lux wird die Beleuchtungsstärke angegeben. Gemessen wird der Lichtstrom, der auf eine bestimmte Fläche fällt (1 Lux = 1 Lumen/m2). Die Einheit Lux dient vor allem als Dimensionierungsgrösse für Innenraumbeleuchtungen. | |
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| Mikrokredite |
| | Mikrokredite sind Kleinkredite meist unter 1000 Euro, die an Menschen in strukturschwachen Gebieten zur Gründung kleiner wirtschaftlicher Unternehmungen vergeben werden. Solche Finanzhilfen sind für die Armutsbekämpfung viel effizienter als Kredite für grosse wirtschaftliche Projekte wie sie meist von Banken vergeben werden und richten sich insbesondere an Menschen mit tiefem Einkommen, welche von den Banken keine Kredite bekommen können. Siehe auch Kapitel Microfinance (Lernpfad mit Quiz) | |
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| Nachhaltige Entwicklung |
| | Das Konzept der nachhaltigen Entwicklung umfasst sowohl ökologische als auch soziale und wirtschaftliche Aspekte. Im Zentrum steht die Frage, wie wir unsere Bedürfnisse befriedigen können, ohne dabei auf Kosten kommender Generationen zu leben. | |
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| Nachhaltige Geldanlagen |
| | Bei nachhaltigen Geldanlagen und dem englischen Synonym Socially Responsible Investment (SRI) handelt es sich um Geldanlagen, die neben der Rendite, Verbesserungen im ökologischen, sozialen und kulturellen Bereich erzielen möchten. | |
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| NGO |
| | Gebräuchliche Abkürzung für Non Governmental Organisation (Nicht-Regierungs-Organisation). Darunter werden Vereine, Verbände, Institutionen, Bildungsträger verstanden. Sie sind Teile der Bürgergesellschaft. | |
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| öffentliche Güter |
| | öffentliche Güter sind Güter, die von der Allgemeinheit benutzt werden können. Es gelten die Prinzipien Nicht-Ausschliessbarkeit und Nicht-Rivalität. Nicht-Ausschliessbarkeit bedeutet, man kann nicht verhindern, dass auch Nutzer vom öffentlichen Gut profitieren können, die nichts bezahlen. Nicht-Rivalität heisst, dass die Nutzung eines öffentlichen Gutes nicht gestört wird, wenn auch andere davon profitieren. Beispiele sind Allmenden, Deiche oder Strassenbeleuchtung. | |
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| Ökobilanz |
| | Ökobilanz ist eine Methode zur systematischen Erfassung und Bewertung von Umweltauswirkungen eines Systems, sei es für Produkte, Prozesse oder Betriebe. | |
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| Ökoeffizienz |
| | Ökoeffizienz bedeutet gleiche oder bessere Leistung bei weniger Umweltbelastung. Das Konzept wird zum Beispiel im Ansatz Faktor 4 auf den Punkt gebracht: Durch technische und organisatorische Verbesserung soll der doppelte Nutzen bei halbiertem Ressourcenverbrauch erzielt werden. | |
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| Ökolabel |
| | Ökolabel sind Kennzeichnungen, mit denen Unternehmen die Umweltverträglichkeit ihrer Produkte oder Dienstleistungen deklarieren. | |
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| Ökologische Kennzahl |
| | Eine Ökologische Kennzahl dient dem Vergleich ökologischer Daten (Bsp. Energieeffizienz (=Energieeinsatz/Produkt), Recyclingquote (=recyclierte Wertstoffe/Gesamtabfall), Wasserverlustquote (=Wasserinput/Wasseroutput)). | |
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| Ökologische Knappheit, ÖBU-Methode |
| | Die ökologische Knappheit ist eine Methode zur Bewertung von Umwelteinwirkungen in Ökobilanzen anhand von Umweltbelastungspunkten (UBP). | |
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| ökologischer Fussabdruck |
| | Der ökologische Fussabdruck berechnet die verschiedenen Ressourcen die eine Bevölkerung verbraucht und vergleicht diesen Verbrauch mit der der Fähigkeit der Erde diese Ressourcen bereitzustellen. Damit fungiert der ökologische Fußabdruck als ein Mass der Nachhaltigkeit. | |
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| Organisation (nach ISO 14 001 3.12) |
| | Eine Organisation ist eine Gesellschaft, eine Körperschaft, ein Betrieb, ein Unternehmen, eine Behörde oder eine Institution, eingetragen oder nicht, öffentlich oder privat, mit eigenen Funktionen und eigener Verwaltung. | |
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| Output |
| | Unter Output versteht man einen Stoff- oder Energiefluss, der das System verlässt. | |
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| Ozon |
| | Ozon ist ein aus drei Sauerstoffatomen bestehendes Gas. In Bodennähe kann es die Gesundheit des Menschen beeinträchtigen. Auf über 20km Höhe hingegen (Stratosphäre) schützt eine natürliche Ozonschicht alle Lebewesen vor gefährlichen UV-Strahlen der Sonne. | |
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| Ozonschicht |
| | Die Ozonschicht in der Stratosphäre zwischen 20 und 35 Kilometer Höhe absorbiert energiereiche UV-Strahlung der Sonne. Damit sind die Lebewesen auf der Erde geschützt (z.B. vor Hautkrebs). | |
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| Photosynthese |
| | Photosynthese ist die Produktion organischer Verbindungen (Zucker, Holz...) in Pflanzen aus Sauerstoff, Wasser und Sonnenlicht. | |
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| PM10 |
| | PM10 ist die Abk. für particulate matter (Staubteilchen) mit einem Durchmesser von weniger als 10 Mikrometern. Diese können tief in die Lunge eindringen und dort bleibende Gesundheitsschäden verursachen. Eine wichtige Verschmutzungsquelle sind Dieselmotoren ohne Partikelfilter. | |
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| Portfolio |
| | Portfolio ist die Gesamtheit der Wertpapiere, die ein Anleger (Privatperson, Investmentfonds etc.) besitzt. | |
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| PR |
| | Public Relations (PR) bemüht sich, die Beziehungen des Unternehmens nach aussen systematisch zu pflegen. PR ist in der Unternehmenshierarchie relativ weit oben angesiedelt. Die PR umfasst unterschiedliche Tätigkeiten wie die Herstellung von Kontakten und Dialogen mit relevanten Zielgruppen, gezielte Veröffentlichung und die Konstruktion eines Firmen-Image. | |
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| Produkt |
| | Produkte im Sinne der ökologischen Analyse bzw. des ökologischen Vergleichs können Dinge, Systeme, Verfahren, Dienstleistungen oder Verhaltensweisen sein. Der Produktbegriff umfasst materielle und immaterielle Güter. | |
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| Produktlebenszyklus |
| | Unter dem Produktlebenszyklus wird der ganze Weg eines Produktes von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung verstanden. Dabei werden die Lebenszyklusstufen Rohstoffgewinnung, Vorproduktion, Produktion, Gebrauch, Entsorgung, Recycling sowie die Transporte zwischen den einzelnen Stufen unterschieden. | |
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| Prozessökobilanz |
| | Eine Prozessökobilanz ist eine Stoff- und Energiebilanz, die alle mit einem Fertigungsprozess zusammenhängenden Stoff- und Energieströme beschreibt und bewertet (siehe auch Ökobilanz). | |
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| Rebound-Effekt |
| | Der Rebound-Effekt besagt, dass Einsparungen, die z.B. durch effizientere Technologien entstehen, durch vermehrte Nutzung und Konsum stets überkompensiert werden. So ist durch effizientere Ressourcennutzung bisher noch selten eine Umweltentlastung entstanden. Vielmehr wurden durch die effektivere Nutzung Produkte und Serviceleistungen erst zu günstigen Preisen möglich, was die Konsumspirale weiter beschleunigt hat. Jede neue Technik hat also letztlich nicht weniger, sondern mehr Ressourcen in kürzerer Zeit umgesetzt und eine Überkompensation des Einspareffektes bewirkt. | |
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| Responsible Care |
| | Responsible Care (Verantwortliches Handeln) ist eine internationale, freiwillige Initiative der chemischen Industrie. Die Unternehmen verpflichten sich, ihre Leistungen in den Aufgabenfeldern Umweltschutz, Sicherheit und Kommunikation fortlaufend zu verbessern. | |
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| Rote Liste |
| | Eine Rote Liste ist ein Inventar ausgestorbener und gefährdeter Pflanzen- und Tierarten. Hauptkriterium für die Aufnahme einer Art ist ihr Gefährdungsgrad. | |
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| Saurer Regen |
| | Saurer Regen ist Niederschlag mit hohen Konzentrationen an Schwefel- und Salpetersäure. Er entsteht bei starker Luftverschmutzung (SOx, NOx) in Industriegebieten. Der saure Regen kann Böden, Gewässer und Organismen beeinträchtigen. Er beschädigt aber auch Bauwerke aus Sandstein. | |
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| Shannon-Weaver-Index |
| | Eine Kennzahl zur Charakterisierung der Artenvielfalt. Dieser Index berücksichtigt neben der Artenzahl auch die Häufigkeit der Individuen. Wenn die meisten Individuen von wenigen dominanten Arten stammen, ist der Index relativ klein (d.h. die Diversität wird als geringer angesehen). Daraus abgeleitet ist die Eveness. | |
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| Sondermüll |
| | Sondermüll ist Abfall, der aufgrund einer potentiellen Gefährdung der Umwelt separat entsorgt werden muss. | |
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| Stickoxide (NOx) |
| | Stickoxide sind eine Gruppe von giftigen Gasen, die bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen entstehen. Der Verkehr ist daher die Hauptquelle. Stickoxide tragen zur Ozonbelastung (Sommersmog) sowie zur Bildung von saurem Regen bei. | |
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| Störfall |
| | Ein Störfall ist ein ausserordentliches Ereignis in einem Betrieb oder auf einem Verkehrsweg, bei dem erhebliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt auftreten. | |
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| Stoff- und Energiebilanz |
| | Sie stellt eine Flussrechnung für ein stoffliches System dar. Sie kann z.B. für eine Organisation, einen Produktionsprozess oder ein Produkt (seinen Lebenszyklus) aufgestellt werden und weist meist (Ausnahme Produktbilanz) einen zeitlichen Bezug auf. Eine Stoff- und Energiebilanz betrachtet Input und Output eines Systems, ohne dass diese sich zu Null aufaddieren müssen. | |
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| Stratosphäre |
| | Die Stratosphäre ist die zweitunterste Schicht der Atmosphäre (in 12 - 50 km Höhe). Hier befindet sich die Ozonschicht, welche alle Lebewesen vor schädlicher UV-Strahlung schützt. Die Stratosphäre ist sehr stabil geschichtet (gr. stratos = Schicht). | |
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| Systemgrenze |
| | Die Systemgrenze legt fest, welche Elemente des Systems in die Stoff- und Energiebilanz einbezogen werden. Dadurch bestimmt sie die Tiefe der Untersuchung. | |
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| Tobin Steuer |
| | Unter diesem Namen wird eine Umsatzsteuer von ein bis fünf Promille auf grenzüberschreitende Geldgeschäfte diskutiert. Sie würde spekulative Kapitalflüsse stark reduzieren und könnte nach Ansicht ihrer Befürworter zu einer wichtigen Einnahmequelle für die globale Armutsbekämpfung werden. Bei einem Steuersatz von 0,1% und einem bereits eingerechneten Rückgang der Umsätze auf den Devisenmärkten um 50% kämen jährlich Einnahmen von 250 Milliarden Dollar zustande. Zur Bekämpfung der schlimmsten Armut und der gravierendsten Umweltschäden wären laut UNO jährlich 225 Milliarden Dollar nötig. | |
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| Treibhauseffekt |
| | Der Treibhauseffekt beschreibt die Erwärmung der Atmosphäre durch Absorption und Reflektion der von der Erde ausgehenden Infrarotstrahlung. Verantwortlich dafür sind die sog. Treibhausgase (H2O, CO2, ...). | |
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| Troposphäre |
| | Die Troposphäre ist die unterste Schicht der Atmosphäre (ca. 12 km). Hier befinden sich 95% der Luftmassen. In der Troposphäre spielt sich praktisch das ganze Wettergeschehen ab (gr. Tropos = Wetter). | |
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| UMS Umweltmanagagementsystem |
| | Der Teil des gesamten, übergreifenden Managementsystems, der die Organisationsstruktur, Zuständigkeiten, Verhaltensweisen, förmlichen Verfahren, Abläufe und Mittel für die Festlegung und Durchführung der Umweltpolitik einschliesst. | |
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| UMS-Audit (ISO 14 001 3.6) |
| | Das UMS-Audit ist ein systematischer und dokumentierter Verifizierungsprozess, um festzustellen, ob das UMS einer Organisation die selbst festgelegten Auditkriterien erfüllt. Dazu gehört auch die Übermittlung der Ergebnisse dieses Prozesses an die Leitung der Organisation. | |
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| Umwelt (ISO 14 001 3.2) |
| | Umgebung, in der eine Organisation tätig ist; dazu gehören Luft, Wasser, Land, natürliche. Ressourcen, Flora, Fauna, der Mensch sowie deren Wechselwirkungen. Die Umgebung erstreckt sich in diesem Zusammenhang von der Organisation bis zum globalen System. | |
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| Umwelt-Controlling |
| | Das Umwelt-Controlling umfasst innerhalb des betrieblichen Umweltmanagements die Informations-, Planungs-, Kontroll- und Koordinationsfunktion. Es dient dazu, betriebliche Entscheidungsträger mit den notwendigen Informationen zu versorgen. | |
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| Umweltkennzahlen |
| | Umweltkennzahlen dienen zur Messung der Umweltleistung. Kennzahlen können sich auf die verschiedenen Stufen der Ökobilanz (Sachbilanz, Wirkungsabschätzung und Bewertung) beziehen (Energieintensität eines Produktes, Ozonabbaupotential eines Prozesses, Schadschöpfung des Betriebes). Kennzahlen können sich auch auf ökobilanz-fremde Grössen beziehen (Bsp.: Umweltbelastungspunkte pro Umsatzfranken). In der ISO-Terminologie werden Kennzahlen als sog. Environmental Performance Indicators (EPI) bezeichnet. | |
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| Umweltaspekte (nach EMAS) |
| | Umweltaspekte sind diejenigen Bestandteile der Tätigkeiten, Produkte oder Dienstleistungen einer Organisation, die in Wechselwirkung mit der Umwelt treten können. | |
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| Umweltbeauftragter |
| | Der Umweltbeauftragte ist die mit Umweltfragen beschäftigte Person einer Firma oder anderen Organisation (auch Umweltberater). | |
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| Umweltbelastung |
| | Umweltbelastung steht für alle vom Menschen verursachten Umwelteinwirkungen, die als belastend eingestuft werden. | |
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| Umweltbelastungspunkte (UBP) |
| | Umweltbelastungspunkte sind die Messeinheit für die Methode der ökologischen Knappheit. Durch die Zuordnung eines Oekofaktors in Umweltbelastungspunkten werden die einzelnen Umweltauswirkungen vergleichbar und aufsummierbar. Der Oekofaktor für CO2 beträgt z.B. 0.2 UBP pro Gramm, für Siedlungskehricht 0.5 UBP pro Gramm. | |
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| Umweltbericht |
| | Der Umweltbericht ist eine interne und/oder öffentliche Zusammenstellung umweltrelevanter Informationen von Organisationen. | |
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| Umweltberichterstattung (von Unternehmen) |
| | Umweltberichterstattung umfasst alle Massnahmen, mit denen ein Unternehmen über umweltrelevante Fragen informiert. Die Umweltberichterstattung beschreibt Umweltwirkungen, die durch das Unternehmen und seine Produkte verursacht werden. Sie informiert zudem über die Ziele und Aktivitäten im Umweltschutz als auch über Problemlagen und Erfolge. | |
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| Umweltbetriebsprüfung |
| | Eine Umweltbetriebsprüfung ist eine systematische Untersuchung einer Organisation in Bezug auf Umweltaspekte. Dabei wird die aktuelle Lage mit internen Zielen oder externen Vorschriften verglichen. Somit lassen sich die Ziele optimieren und weitere Verbesserungen umsetzen. | |
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| Umweltbezogene Zielsetzung (ISO 14 001 3.7) |
| | Aus der Umweltpolitik der Organisation abgeleitetes umweltbezogenes Gesamtziel, das eine Organisation sich selbst setzt und, soweit möglich, quantifiziert. | |
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| Umweltbezogenes Einzelziel (ISO 14 001 3.10) |
| | Detaillierte, möglichst quantifizierte Vorgabe für die Organisation oder deren Teilbereiche, die sich aus den umweltbezogenen Zielsetzungen ergibt und die für die Realisierung dieser Zielsetzungen festgelegt und erfüllt werden muss. | |
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| Umwelteinwirkung |
| | Als Umwelteinwirkungen werden anthropogene Veränderungen der natürlichen Umwelt bezeichnet. Dazu gehören stoffliche Emissionen, Ressourcenverbrauch, Flächenbeanspruchung, Abwärme, Lärm und Strahlung. | |
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| Umwelteinwirkungen (ISO 14 001 3.4) |
| | Jede Veränderung der Umwelt, ob günstig oder ungünstig, die vollständig oder teilweise das Ergebnis der Tätigkeit, Produkte oder Dienstleistungen der Organisation ist. | |
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| Umwelterklärung (EMAS) |
| | Die von dem Unternehmen nach der ersten Umweltprüfung und nach jeder folgenden Betriebsprüfung erstellte Erklärung für die Öffentlichkeit. | |
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| Umweltindikator |
| | Ein Umweltindikator ist ein Zeigerwert, der Rückschlüsse auf den Zustand der Umwelt und deren Veränderungen erlaubt. Bsp.: Das Vorkommen gewisser Flechtenarten ist ein Indikator für gute Luftqualität. | |
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| Umweltinformationssystem |
| | Das Umweltinformationssystem (UIS) stellt die im Rahmen des Umwelt-Controlling entscheidungs- und kontrollrelevanten Daten bereit. Es legt die Sammlung, Aufbereitung, Darstellung und Weiterleitung der Daten fest. | |
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| Umweltorientierte Leistung |
| | Messbare Ergebnisse des UMS einer Organisation in bezug auf die Beherrschung ihrer Umweltaspekte, welche auf der Umweltpolitik und den umweltbezogenen Zielsetzungen und Einzelzielen beruhen. | |
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| Umweltkommunikation |
| | Die Umweltkommunikation umfasst neben der Umweltberichterstattung auch umweltbezogene Mitarbeiterkommunikation, Produktinformationen, Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Sponsoring. | |
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| Umweltkosten (betrieblich) |
| | Nach der erweiterten Definition die mit der Produktion von Rückständen verbundenen Kosten, insbesondere Kosten für anteiligen Rohstoffeinkauf (Ausschussanteil), anteilige Produktionskosten, Betriebs- und Verwaltungskosten sowie Abschreibungen auf Umweltschutzanlagen, anteilige Löhne und Gehälter etc. | |
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| Umweltkosten (volkswirtschaftlich) |
| | Umweltkosten entsprechen dem Geldwert der durch eine Volkswirtschaft verursachten Beeinträchtigungen des ökologischen Kapitals (insbesondere Ressourcenverbrauch und die Zerstörung von Ökosystemen durch Flächenverbrauch, Schadstoffeinträge und Abfälle). | |
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| Umweltmanagementsystem (UMS) |
| | Das Umweltmanagementsystem ist ein freiwilliges Instrument des vorsorgenden Umweltschutzes zur systematischen Erhebung und Verminderung der Umweltauswirkungen. Gemäss 14 001 3.5 umfasst es die Organisationsstruktur, Planungstätigkeiten, Verantwortlichkeiten, Methoden, Verfahren, Prozesse und Ressourcen zur Entwicklung, Implementierung, Erfüllung, Bewertung und Aufrechterhaltung der Umweltpolitik. | |
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| Umweltmonitoring |
| | Als Umweltmonitoring bezeichnet man die kontinuierliche Überwachung kritischer Emissions- oder Immissionswerte, bevorzugt unter Anwendung elektronischer Mess- und Überwachungseinrichtungen. | |
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| Umweltpolitik |
| | Unter Umweltpolitik versteht man die umweltbezogenen Gesamtziele und Handlungsgrundsätze eines Unternehmens. | |
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| Umweltpolitik (Definition nach EMAS) |
| | Die umweltbezogene Gesamtziele und Handlungsgrundsätze eines Unternehmens. Nach der Vorgabe der EMAS schliesst dies auch die Verpflichtung zur Einhaltung aller einschlägigen Umweltvorschriften ein. | |
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| Umweltpolitik (Definition nach ISO 14 001 3.9) |
| | Erklärung der Organisation über ihre Absichten und Grundsätze in Bezug auf ihre umweltorientierte Gesamtleistung, welche einen Rahmen für Handlungen und für die Festlegung der umweltbezogenen Zielsetzungen und Einzelziele bildet. | |
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| Umweltprobleme |
| | Als Umweltprobleme werden unerwünschte Phänomene bezeichnet, welche durch Umwelteinwirkungen ausgelöst oder beeinflusst werden. So führt die Umwelteinwirkung FCKW-Emission zum Umweltproblem des Ozonabbaus. | |
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| Umweltprogramm |
| | Ein Umweltprogramm ist eine Beschreibung der konkreten Ziele, Verantwortlichkeiten, Ressourcen und Aktivitäten eines Unternehmens, welche die Verwirklichung der Umweltpolitik gewährleisten sollen. | |
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| Umweltprüfung |
| | Eine Umweltprüfung ist eine erste, umfassende Untersuchung der umweltbezogenen Fragestellungen, Auswirkungen und des betrieblichen Umweltschutzes im Zusammenhang mit der Tätigkeit am Standort. | |
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| Umweltrisikoaudit |
| | Es überprüft mit der allgemeinen Vorgehensweise eines Audits die Einhaltung von Gesetzen und Verordnungen bzw. anderen Vorschriften durch Produkte und Produktion eines Unternehmens. Ergänzend oder alternativ kann auch der Wert des Unternehmens Gegenstand eines Umweltrisikoaudits sein, der z.B. durch Altlasten oder veraltetet Produktionsanlagen mit auslaufender Genehmigung verringert sein kann. | |
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| Umweltverträglichkeitsprüfung |
| | Eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) klärt die möglichen schädlichen Auswirkungen einer Anlage ab, bevor mit deren Planung, Errichtung oder Änderung begonnen werden darf. | |
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| Umweltziele |
| | Die Ziele die sich ein Unternehmen im einzelnen für seinen betrieblichen Umweltschutz gesetzt hat. | |
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| UNEP |
| | Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (engl: United Nations Environment Programme, UNEP) dient der Koordination umweltrelevanter Aktivitäten anderer UN-Organisationen. Die UNEP hat ihren Sitz in Nairobi. | |
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| Verhütung von Umweltbelastungen (nach EMAS) |
| | Die Verhütung von Umweltbelastungen beinhaltet den Einsatz von Prozessen, Methoden, Materialien oder Produkten, welche Umweltbelastungen vermindern oder kontrollieren. Sie können Recycling, Behandlung, Prozessänderungen, Lenkungsmechanismen, effiziente Nutzung von Ressourcen und Materialsubstitution einschliessen. | |
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| Verursacherprinzip |
| | Das Verursacherprinzip ist eines der Grundpfeiler des Umweltrechts und sieht vor, dass sämtliche Kosten - zum Teil auch die externen Kosten - vom Verursacher zu tragen sind. | |
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| VOC |
| | VOC ist die Abkürzung für Volatile Organic Compounds (flüchtige organische Verbindungen). Sie haben teilweise eine direkt schädigende Wirkung auf Mensch und Umwelt. Zudem wirken sie als sog. Vorläufersubstanzen bei der Bildung von bodennahem Ozon. VOC werden in Industrie und Verkehr durch das Verdampfen von Lösungsmitteln und Treibstoffen freigesetzt. Siehe auch: | |
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| Volatilität |
| | Die Volatilität gibt die Bandbreite der Schwankungen eines Kursverlaufs in der Vergangenheit wieder. Je höher die Volatilität, als umso risikoreicher gilt eine Aktie. | |