Tipps für umweltverträgliches Reisen

Siehe aktuellere Fassung unter:
Lernpfad Wasser auf der Wissensplattform Visumtourism
Tipps für Reisende
Wissensquiz zu Wasser
Auszug aus Unterlagen, welche Kuoni Reisen AG ihren Kunden zur Verfügung stellt.
mit freundlicher Genehmigung der Umweltabteilung von Kuoni




  • In vielen Reiseländern ist "Umweltschutz" noch ein Fremdwort und die Folgen des wachsenden Tourismus sind für die Einheimischen eine grosse Herausforderung. Helfen Sie mit, dass Tourismusorte, Strände und Ausflugsziele sauber und auch in Zukunft attraktiv bleiben.


  • Duschen statt Baden spart aktiv Trinkwasser. Von Ihrem sparsamen Wasserverbrauch profitieren auch die Einheimischen und die Landwirtschaft.


  • Melden Sie es dem Hotelpersonal, wenn Sie die Hand- und Badetücher sowie Ihre Bettwäsche nicht täglich gewechselt haben wollen.


  • Sollten Sie während Ihres Ferienaufenthaltes in irgendeiner Form mit Umweltsünden konfrontiert werden, so sprechen sie dies direkt an Ort gegenüber der Reiseleitung oder dem Leistungserbringer an.


  • An vielen Orten ist Energie sehr teuer und wird oft nur mit fossilen Brennstoffen erzeugt. Einen Beitrag zum Energiesparen können Sie leisten, indem Sie die Klimaanlage bei längerer Abwesenheit abschalten.


  • Im Unterschied zur Schweiz verfügen nicht alle Länder über die nötige Infrastruktur, um Abfall fachgerecht zu entsorgen. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran, indem Sie nur Produkte kaufen, deren Abfall auch abgebaut oder wiederverwendet werden kann. Batterien (giftige Schwermetalle), Sonnenöl-Flaschen, Plastikflaschen oder Alu-Dosen sind daher zu den problematischeren Abfällen zu zählen.


  • Muscheln, Haie und Meeresschildkröten haben wichtige regulierende Aufgaben im maritimen Tierreich und verdienen unseren uneingeschränkten Schutz. Vom Kauf von Souveniers, die von Meerestieren stammen, sollte unbedingt abgesehen werden.


  • Korallen sind Lebewesen, die nur sehr langsam wachsen. Riff-Begehungen schädigen die Korallenstöcke und sind auf jeden Fall zu unterlassen und auch bei Tauch- und Schnorchelgängen soll grundsätzlich nichts berührt werden.


  • Ausflüge in Naturschutzgebiete oder Naturbeobachtungs-Touren sollen nur mit ausgewiesenen Führern unternommen werden, die durch die lokale Naturschutzbehörde autorisiert sind. Erkundigen Sie sich direkt bei den Anbietern nach der Ausbildung ihrer lokalen Tourenführer.


  • Delfinarien sind zwar sehr beliebt, aus tierschützerischen Überlegungen aber äusserst umstritten. Ganz zu meiden sind Angebote wie "Schwimmen mit Delfinen", da solche Einrichtungen kaum je eine tiergerechte Haltung gewährleisten können.


  Wasser, Energie und Abfall

Sauberes Trinkwasser ist in vielen Gegenden rar. In den heissesten Monaten kann es an einigen Destinationen zu Wasserknappheit kommen. Die Hotels sind in der Regel nicht von Rationierungsmassnahmen betroffen. Von Ihrem sparsamen Wasserverbrauch profitieren aber auch die einheimische Bevölkerung sowie die Landwirtschaft. Wenn Sie im Ferienland duschen statt baden sparen Sie aktiv Trinkwasser. Gerade auch die Wäscherei verbraucht viel Wasser. Viele Hotels überlassen schon heute ihren Gästen die Entscheidung, wie oft sie Bettwäsche und Frottertücher gewechselt haben wollen. Falls Ihr Entscheid missachtet und trotzdem gewaschen wird, melden Sie es der Réception. An vielen Orten ist Energie sehr teuer und oft nur mit fossilen Brennstoffen erzeugbar. Einen Beitrag zum Klimaschutz können Sie leisten indem Sie die Aircondition bei längerer Abwesenheit abschalten. Über das Wassersparen reduzieren Sie indirekt auch die energieintensive Wasseraufbereitung.